Ampelparteien – Auf dem Weg zum Demokratischen Block

Urheberrecht Foto : Bundesarchiv Bild 183-1989-1018-035, Berlin, Treffen des Zentralen Demokratischen Blocks.jpg

Fotograf : Mittelstädt, Rainer

Berlin, Treffen des Zentralen Demokratischen Blocks ADN-ZB/Mittelstädt/18.10.1989/Berlin: Treffen/Unter dem turnusmäßigen Vorsitz der SED trat im Haus des Nationalrates der Zentrale Demokratische Block der Parteien und Massenorganisationen zusammen. An dem Treffen nahmen u.a. teil der Generalsekretär des ZK der SED, Egon Krenz, der Vorsitzende der LDPD, Prof. Dr. Manfred Gerlach (l), der Vorsitzende der DBD, Dr. Günther Maleuda (2.v.l.), der Vorsitzende der CDU, Gerald Götting (4.v.l.), der Vorsitzende der NDPD, Dr. Heinrich Homann (5.v.l.), der 1. Sekretär des Zentralrates der FDJ, Eberhard Aurich (6.v.l.), der Präsident des Kulturbundes, Prof. Dr. Hans Pischner (/.v.l.), der Präsident des Nationalrates der Nationalen Front, Prof. Dr. Dr. Lothar Kolditz (8.v.l.).

Langsam verschwinden die Unterschiede zum System der Deutschen Demokratischen Republik. Innerhalb der Parteien wird nicht von Unten nach Oben regiert, sondern genau umgekehrt. Dies betrifft alle Parteien.

Die Meinungsbildung geht nicht vom Volk an der Basis aus sondern von der Spitze wird die Meinung bis an die Basis duchgedrückt. Abweichlern droht der Ausschluss, Diskussionen sind nicht mehr erwünscht.

Eine Bildung eines Demokratischen Blockes ist tatsächlich schon lange fortgeschritten. Zur Zeit sieht es so aus als würden SPD, FDP sowie Grüne die neue Regierung bilden. Tatsächlich sind über die Verflechtungen der Länder auch CDU/CSU sowie die Linken im Demokratischen Block vereint.

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